Alle Artikel mit dem Schlagwort: Carlsen

Blake und Mortimer Spezial 1 – Der letzte Pharao

Im Brüsseler Justizpalast werden Wandhieroglyphen entdeckt. Ihre Untersuchung in Anwesenheit von Professor Mortimer entfesselt eine mysteriöse Strahlungsenergie, die u.a. alle Elektrizität im Umkreis ausschaltet. Brüssel wird evakuiert und eingezäunt. Jahre später bittet der gealterte Geheimdienstoffizier Blake seinen früheren Partner Mortimer darum, Brüssel und die mysteriöse Strahlung zu erforschen, bevor das internationale Militär die Stadt aus Sicherheitsgründen in die Luft jagt (auch wenn das vermutlich fürchterliche Kettenreaktionen auslösen wird). Daraufhin erkundet Mortimer mit großen Augen eine veränderte Stadt, überwuchert und überflutet, in der riesige Seeschlangen schwimmen und eigenartige Pflanzen wachsen, und in der Zurückgelassene, Aussteiger und Flüchtlinge neue Technologien ohne Elektrizität und neue Möglichkeiten des luziden Träumens ausprobieren. Vielleicht steckt in Mortimers wiederkehrenden Alpträumen von Pyramiden und Katzengöttinnen ja die Lösung, wie Brüssel gerettet werden kann (und vielleicht sogar die Welt)?

Rembrandt

In diesem Jahr wurde der Todestag des niederländischen Barock-Malers Rembrandt gefeiert – seine Gemälde, Zeichnungen und Radierungen werden auch 350 Jahre nach seinem Ableben allerorts aus- oder vorgestellt. Carlsen hat pünktlich zur Gedenkparty den biografischen Comic  Rembrandt von Typex ins Deutsche übertragen lassen.

Monster – Gesamtausgabe

Mit der Gesamtausgabe von Enki Bilals Monster-Tetralogie schließt der Carlsen Verlag eine wichtige Lücke im Gesamtwerk Enki Bilals. In Monster brach Bilal erstmals mit den klaren, strukturierten Konturen seiner vorangegangenen Arbeiten zugunsten einer skizzenhafteren Darstellungsweise, was die surreale, unwirkliche Atmosphäre noch vergrößert, die schon in seinen frühen Arbeiten angelegt war. Gleichzeitig fand er hier zu vielen Erzählmotiven, die er in den folgenden Werken oft aufs Neue aufgreifen und variieren würde.

Der Mann meines Bruders 1

Kinder sind cool. Sie haben keine Vorurteile und sprechen immer unverblümt aus, was sie denken. Das kriegt der alleinerziehende Yaichi in Gengoroh Tagames Mangaserie Der Mann meines Bruders reichlich zu spüren, als plötzlich Mike, der Ehemann seines verstorbenen Bruders Ryoji vor der Haustür seiner Wohnung steht. Der ist nach dem Tod des Partners eigens von Kanada nach Japan gereist, um Trauerarbeit zu leisten. Nach Ryojis Tod will er dessen Wurzeln kennenlernen und die Stätten besuchen, die Ryoji wichtig waren und ihn geprägt hatten. Yaichi jedoch fremdelt. Er hat sich seit dem Coming-Out des Bruders von diesem entfremdet und kaum noch an ihn gedacht, seit Ryoji nach Kanada ausgewandert ist. Bis jetzt.