Der Traum ist aus, Charly P.
„Die Pflicht des Revolutionärs ist es, Revolution zu machen.“ – Che Guevara.
„Die Pflicht des Revolutionärs ist es, Revolution zu machen.“ – Che Guevara.
Auf dem Comic-Salon gab es eine schöne Ausstellung, die dem Jaja-Verlag gewidmet war, darunter eine Nische für Jutta Pilgrams Comicdebut Glaub mir. Dort fanden sich allerhand Dokumentationen über christlichen und muslimischen Fundamentalismus, collagiert mit Panels aus Jutta Pilgrams Comic. Mir war recht schnell klar, diesen Comic möchte ich lesen.
Die Welt in naher Zukunft: Tech-Konzerne wetteifern, wer die besten Longevity-Produkte auf den Markt bringt, eine strenge Geburtenkontrolle ist die Folge. Heterosexueller Sex wird von nun an streng reglementiert, gleichgeschlechtlich dagegen darf man nach Belieben, da ohne weitere Konsequenzen. Welcome to a brave new world.
Der primitive Mensch erklärte sich die unheimliche Welt mit Mythologie und magischem Denken. Nach und nach aber erwarb die Menschheit die Mittel, sich die Welt rational zu erklären und erklärte das Magische zum Aberglauben.
Yang Zhis Die Verwandlungen der Füchsin sieht aus wie die niederschwellige Einstiegsdroge ins Reich der chinesischen Manhua. Die Zeichnungen sind so klar und übersichtlich, dass man sofort erkennt, dass Yan Zhi gelernte Storyboarderin ist, außerdem ist es in Farbe und mit einem einzigen Band abgeschlossen.
Vom deutschen Stummfilm, insbesondere vom expressionistischen Stummfilm der Weimarer Zeit, geht eine Faszination aus, die auch nach über 100 Jahren ungebrochen ist. Der Gedanke, dass direkt nach dem schrecklichen Weltkrieg eine derartige Kreativexplosion möglich war, das ist der Stoff, aus dem die Träume sind. Und welcher Art diese Träume dann noch waren: F.W. Murnaus Faust und Nosferatu, Robert Wienes Dr. Caligari, Fritz Langs Dr. Mabuse und Metropolis – Filme, die heute als Seismographen ihrer Zeit gelten, die vielleicht die Schatten der Nazizeit bereits antizipiert haben.