It’s Lonely at the Centre of the Earth
Der Titel ist Programm: hier geht es um genau eine Person. Und der geht es nicht gut (und das sieht spektakulär aus).
Der Titel ist Programm: hier geht es um genau eine Person. Und der geht es nicht gut (und das sieht spektakulär aus).
Nein, der Vagabund der Unendlichkeit wäre kaum geeignet gewesen fürs technisch-militaristische Zack. Auch nicht für Primo oder Fix und Foxi, nicht mal für Topix von Bastei, wo immerhin Titel wie die Schiffbrüchigen der Zeit oder Die Götter aus dem All eine vorübergehende Heimat fanden. Dafür war der Vagabund einfach ein ganzes Stück zu frivol. Vagabund der Unendlichkeit war prädestiniert dafür, eine Serie der Ära Schwermetall und Pilot zu werden. Leider haben eine irrlichternde Veröffentlichungsweise und die Indizierungswut der BpjM die Wahrnehmung der Serie lange Zeit zu Unrecht beschädigt. Das muss sich ändern.
Ein Moor ist kein Sumpf, wissen Kieler Tatort-Fans. Und eine Grube ist mehr als ein Loch. Der Niederländer Erik Kriek hat seinen neuesten Horrorcomic einer Grube im Wald gewidmet.
Trondheim meets Tarantino: Tobias Aeschbachers grinsige Gangster-Moritat wurde in Erlangen mit dem Max-und-Moritz-Preis für das beste deutschsprachige Debut ausgezeichnet.
„When you’re standing on the crossroads That you cannot comprehend: just remember that death is not the end“. Bob Dylan „Death is not the end“ ist ein Songtext, den auch Nick Cave 1995 auf seiner LP Murder Ballads sang, der ironische Abschluss einer Sammlung brutaler Mordphantasien und Serienmördergeschichten. Der Tod also nicht das Ende aller Dinge … – dabei steckt doch gerade in dem Gedanken, dass irgendwann Schluss mit dem Ganzen sein wird, auch etwas durch und durch Entspannendes und Befriedendes. Tommy Schwarwel hat sich intensiv mit dem Gedanken an den Tod auseinandergesetzt und zeichnet in seiner autobiografischen Graphic Novel Gevatter auf, dass es nicht unbedingt religiöses Pathos braucht, um einen angemessenen Umgang zu den Themen Tod und Sterben zu finden.
Etwas Piratenromantik, ein wenig Gruselgeschichte und eine rationale Detektivgeschichte – die Adaption von Edgar Allan Poes Goldkäfer hat viele Facetten.