Hexenkunst
Ein Comic über Hexen, das passt zu den Raunächten. Ein schwieriges Thema ist es außerdem, angesichts des Unrechts, das vermeintlichen Hexen angetan wurde. Wird es Sole Otero gelingen, dem Thema gerecht zu werden?
Ein Comic über Hexen, das passt zu den Raunächten. Ein schwieriges Thema ist es außerdem, angesichts des Unrechts, das vermeintlichen Hexen angetan wurde. Wird es Sole Otero gelingen, dem Thema gerecht zu werden?
Marvels erste Graphic Novel konfrontiert uns im Gewand einer bunten Space Opera mit unangenehmen Themen wie der eigenen Sterblichkeit, der Akzeptanz des Unausweichlichen sowie den Mühen der Trauerbewältigung. Wie reagiert ein Held auf eine Krise, aus der er sich nicht – wie in Superheldencomics üblich – mit Fäusten freikämpfen kann? Panini bringt Jim Starlins Klassiker The Death of Captain Marvel (1982) in der Reihe „Marvel Must-Have“ in gewohnt professioneller Aufmachung auf Deutsch heraus, so wie es sich für dieses Meisterwerk der Comicgeschichte gehört. Eine Pflichtlektüre!
Paul zu Hause – ein Titel könnte kaum weniger versprechen. Aber wer den kanadischen Autor und Zeichner Michel Rabagliati sowie dessen Paul-Comics kennt, weiß, dass sich hinter dem lakonischen Titel eine grandiose Story verbirgt.
Peter Parker als Geheimagent? Mit Familientradition von Mark Waid und James Robinson erscheint ein wenig beachteter Klassiker aus Spideys bewegter Geschichte in Paninis Reihe „Marvel Must-Have“. Eine Empfehlung für alle, die ihre Bibliothek vervollständigen wollen oder einfach nur auf der Suche nach einer Story für zwischendurch sind.
Zwischen Avantgarde, Autobiographie und Didaktik: Eine Zeitzeugin ringt um die Erinnerung an die Shoah.
Gebe ich „Angoulême“ und „Vivès“ bei Google ein, erhalte ich viele Informationen über den Eklat von 2022, als Bastien Vivès die traditionelle carte-blanche-Ausstellung entzogen wurde, weil man ihn auf Grund provokativer Bemerkungen für nicht tragbar hielt. Nichts darüber, dass Vivès‘ neuer Comic auf dem Festival in Angoulême spielt. Ich war sehr gespannt, ob Letztes Wochenende im Januar, das in Frankreich im November 2022 erschien, eine Aufarbeitung oder gar Abrechnung enthalten würde, aber offensichtlich versucht der Künstler, dieses unrühmliche Kapitel hinter sich zu lassen und nach vorne zu blicken. Und doch, wenn man will, sieht man zwischen den Zeilen durchaus eine melancholische Reserviertheit gegenüber dem Festival – und, ja, auch der Szene.