George Orwell
George Orwell, der Autor der kanonischen Überwachungsdystopie 1984, ist von Pierre Christin und Sébastien Verdier in einer Comic-Biografie porträtiert worden – schwarzweiß gezeichnet, aber nicht schwarzweiß dargestellt.
George Orwell, der Autor der kanonischen Überwachungsdystopie 1984, ist von Pierre Christin und Sébastien Verdier in einer Comic-Biografie porträtiert worden – schwarzweiß gezeichnet, aber nicht schwarzweiß dargestellt.
Mit Todd Phillips‘ Joker ist den Warner-Studios eine sehr rentable Comicverfilmung gelungen, die unbeschwert vom Ballast eines großen Filmuniversums und vergleichsweise kostengünstig realisiert werden konnte. Zwar wurde bei den DC-Filmen schon des Öfteren auf andere Akzente gesetzt als bei Marvel, aber so richtig in Tritt gekommen ist man bisher doch eher nicht. Stattdessen bewegte man sich unentschlossen zwischen düsteren Filmen wie The Dark Knight auf der einen und einem an Marvel orientiertem Shared-Universe-Ansatz auf der anderen Seite, was bei Filmen wie Patty Jenkins‘ Wonder Woman und Zakk Snyders Batman v Superman: Dawn of Justice ja auch durchaus seinen Reiz hatte.
Quantum Age ist nach Doctor Star und Sherlock Frankenstein die dritte Auskoppelung aus dem Black-Hammer-Universum Jeff Lemires. Die Handlung spielt hundert Jahre in der Zukunft.
Vincent Perriot hat mit Negalyod einen aussichtsreichen Beitrag zum Moebius-Lookalike-Wettbewerb eingereicht – zumindest visuell.
Mit zwei Ignatz Awards und einem Eisner Award hat Tillie Walden bereits mit Nachdruck auf sich aufmerksam gemacht. Nach Spinning (2017) und On a Sunbeam (2018) hat sie mit West, West Texas nun bereits ihren dritten Comic vorgelegt. Einer besser als der andere.
Nachdem zuletzt Joe Shuster und Walt Disney mit Comic-Biografien beehrt wurden, erscheint nun die Lebensbeschreibung eines weiteren Comic-Pioniers: Winsor McCay, der in diesem September 150 Jahre alt geworden wäre.