Links der Woche 17/15: Wie bunt sind die Avengers?
Panini startet ein Albenprogramm, Ralf König bemalt eine Wand in Brüssel, DC entdeckt Mädchen als Zielgruppe und das Wall Street Journal untersucht Druckfarben in Marvel-Comics.
Panini startet ein Albenprogramm, Ralf König bemalt eine Wand in Brüssel, DC entdeckt Mädchen als Zielgruppe und das Wall Street Journal untersucht Druckfarben in Marvel-Comics.
Diese Woche erfahren wir etwas über selbstgemachte Comics, verabschieden einen langjährigen Hulk-Zeichner, lernen, wie der „Spirit“ als Zeichentrickfilm ausgesehen hätte – und warum man Tentakeln lieber nicht rosa einfärbt.
Vom Deutschen Museum, dem laut Wikipedia „größten naturwissenschaftlich-technischen Museum der Welt“, würde man nicht unbedingt eine Comic-Anthologie erwarten. Doch anlässlich einer großen Sonderausstellung entwickelte das Museum zusammen mit der Universität der Künste Berlin und der Agentur „Mint Wissen“ (die auch an dem Sachcomic Die große Transformation beteiligt war) ein Comicprojekt, das die Ausstellung begleitet und auch als großformatiges Album publiziert wurde.
Gleich mehrere „ComicCons“ in Deutschland? Wie geht es eigentlich den Scanlations? Und wie sieht ein Death-Note-Musical aus?
Das 1969 im Geist der 68er-Gegenkultur von Raymond Martin gegründete Magazin U-Comix machte sich um die Comickultur verdient, indem es deutschen Lesern amerikanische Undergroundcomix und neue, innovative Erwachsenencomics aus Frankreich zugänglich machte. Ab 1980 erschien das Heft regelmäßig, zunächst im Volksverlag, später im Alpha Comic Verlag und brachte es zu hohen Auflagen und etlichen Konflikten mit dem Jugendschutz. Ab Mitte der 1980er Jahre diente das Heft auch zunehmend als Plattform für deutschsprachige Künstler, ehe es 1997 eingestellt wurde. 16 Jahre später brachte Herausgeber Steff Murschetz das Heft zurück: das neue U-Comix, von dem inzwischen acht Ausgaben vorliegen, enthält kaum ausländische Lizenzcomics, sondern besteht überwiegend aus Beiträgen einheimischer Zeichner. In einer Dialog-Rezension nehmen Stefan Svik und Thomas Kögel das aktuelle Heft unter die Lupe.
Was zeichnet Journalismus in Comicform aus? Was unterscheidet den Akira-Film vom Akira-Manga? Und warum hat Steve Jobs den Comic kaputtgemacht?