Links der Woche 13/15: Von Aschespuren zur Zulu-Base
Im heutigen Link-Überblick blicken wir unter anderem nach Sierra Leone, in einen Bunker und auf die Tätigkeiten von Letterern.
Im heutigen Link-Überblick blicken wir unter anderem nach Sierra Leone, in einen Bunker und auf die Tätigkeiten von Letterern.
Im Sommer 2012 wurde im Zuge der Ermittlungen rund um die rechtsextreme Terrorzelle NSU bekannt, dass zwei Polizisten aus Baden-Württemberg Verbindungen zum rassistischen Geheimbund Ku-Klux-Klan hatten. Auf dieser Nachrichtenmeldung gründet Jan Soeken seinen Comic Friends – der allerdings nichts mit einer Reportage oder einer Dokumention zu tun hat.
Diese Woche in unserer Link-Umschau: Ein Blick zurück nach Leipzig, die Rückkehr von Comics in die FAZ, Asterix im Trickfilm, heftige Online-Debatten um ein Variantcover und einiges mehr.
In der Kolumne „Währenddessen …“ zeigt die Comicgate-Redaktion, was sie sich diese Woche sonst noch so zu Gemüte geführt hat.
Ein großer Mangaka ist gestorben, an der FH Münster entstehen interessante Comics, Basel bekommt eine Fantasy-Messe und der Begriff „Graphic Novel“ sorgt mal wieder für Aufsehen. Das und mehr in unserem wöchentlichen Link-Rundumblick.
1989 erschien in Art Spiegelmans innovativer Comicanthologie RAW ein Beitrag von Richard McGuire, der für viel Aufsehen sorgte. Der sechsseitige Kurzcomic Here brach mit der traditionellen Grammatik des Comics, nach der jedes einzelne Panel ein eingefrorener Moment in der Zeit ist und von einem Panel zum nächsten stets ein gewisses Maß an Zeit vergeht. Here arbeitete dagegen mit vielen ineinander verschachtelten Panels, die ein und denselben Ort zu jeweils ganz unterschiedlichen Zeiten zeigten. McGuire spannte einen Bogen von der Urzeit bis zum Jahr 2033, blieb dabei aber mit der „Kamera“ immer am selben Fleck und zeigte so, was über einen langen Zeitraum an diesem Ort geschehen ist.