Alle Artikel mit dem Schlagwort: Historiencomic

Das Erbe des Teufels 1: Rennes-Le-Chateau

Die Vergangenheit ist häufig ein Sehnsuchtsort. Nicht nur aus rein privaten Gründen, die dann oftmals nostalgisch geprägt sind, sehnt man sich nach vergangenen Zeiten, die sowohl die Sicherheit des Bekannten hat als auch das große Unbekannte vereinen. Was natürlich paradox klingt, aber einfach aufzuklären ist: Bekannt sind natürlich die historischen Fakten. Diese sind nachprüfbar und es gibt immer Zeugnisse und Spuren, welche gesichert sind und ein Fundament bilden. Es wird also für den Leser oder die Leserin ein eskapistisches Umfeld geschaffen, welches vom Alltag weit genug entfernt ist, um das triste Hier und Jetzt zu verlassen.

Auf die Barrikaden! 1 – Die geheimnisvolle Gräfin

Die Geschichte der Pariser Kommune dürfte heutzutage nicht mehr vielen bekannt sein. Vor allem außerhalb Frankreichs. Aber in den Wirren des verlorenen Deutsch-Französischen Krieges von 1870/1871, der zur Gründung des Deutschen Kaiserreiches führte, rebellierte das Volk von Paris und rief eine Demokratie aus, die sich durchaus von den sozialistischen Ideen von Marx inspirieren ließ. Dieser hat zu Beginn der neuen Serie Auf die Barrikaden! auch einen eigenen Auftritt. Doch was vielleicht weniger bekannt sein dürfte, ist die Rolle, welche die Frauen in der Kommune spielten.

Baikonur mon amie

Wer von Sonja Knoll und Michael Rühl bisher noch nie gehört oder gelesen hat, ist beileibe nicht allein, denn mit Baikonur mon amie legen die beiden Ihren Erstling vor. Und damit fallen sie an vielen Stellen über die bekannten Stolperdrähte, die vor allem für diejenigen gespannt sind, die sich nicht vorher an kleinen Geschichten probiert haben. Doch dieser Erstling ist auch ein eindrucksvolles Debüt, das durch Authentizität und Esprit überrascht.

Die Verwerfung

Das angeblich so finstere Mittelalter soll so finster nicht gewesen sein. Vieles spricht dafür, dass erst die Neuzeit ab 1500 den Rahmen für die tatsächlich großen Verwerfungen und Katastrophen bilden konnte. Eine der größten Katastrophen in Europa war dabei sicherlich der Dreißigjährige Krieg von 1618 bis 1648, der Zeitraum, in dem Lukas Kummer seine düstere Kriegserzählung Die Verwerfung spielen lässt.