Colony 1
In diesem Eröffnungsband der französischen SF-Serie Colony spielen die Menschen mal wieder „Volk ohne Raum“. Sie scheitern aber nicht am Widerstand der indigenen Bevölkerungen, sondern an sich selbst.
In diesem Eröffnungsband der französischen SF-Serie Colony spielen die Menschen mal wieder „Volk ohne Raum“. Sie scheitern aber nicht am Widerstand der indigenen Bevölkerungen, sondern an sich selbst.
Schwierig. Zu den vielen problematischen Jahrestagen, die heuer mit 75 Jahren Weltkriegsende einhergehen, gehört das Jubiläum des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und Nagasaki, am 6. bzw. 9. August.
Das neue DC-Imprint Black Label hat sich dem Ziel verschrieben, außerhalb des Continuity-Gebots der Hauptserien sehr eigenständige Publikationen zu ermöglichen. Zwei deutsche Veröffentlichungen dieses Sommers, Sean Murphys Der Fluch des Weißen Ritters und Tom Taylors Der Zombie-Virus, zeigen die Spannbreite dessen, was als black gelabelt wird.
Lebenslinien versammelt 30 Kurzporträts von Menschen außerhalb der öffentlichen Wahrnehmung: keine Stars, keine Held*innen, keine Expert*innen, keine Opfer. Ganz normale Menschen, die über Grenzen gegangen sind.
Zep lässt in The End Peter Wohlleben auf Jim Morrison treffen. Ist dem deutschen Förster der Mediendurchbruch mit seiner Selbststilisierung zum Bäumeflüsterer gelungen, hat es der Musiker mit seiner schrillen Stimme, vor allem aber mit seinen poetischen Texten zur Legende gebracht. The End ist eine Hommage an zwei sehr unterschiedliche Stars.
Am ersten Juli jeden Jahres öffnet die Herrin der am Berg gelegenen „Halle der edlen Schnitzwerke“ ihre Pforten für die armen Künstler, die das ganze Jahr über im Tal in aufgekratzter Stimmung nach Ausdruck und Relevanz streben. Einmal im Jahr dürfen diese ihre Werke ausstellen. Die meisten findet sie lächerlich. Einige behält sie aus Mitleid.