Alle Artikel mit dem Schlagwort: Splitter Verlag

Melvile – Die Geschichte von Samuel Beauclair

Mit seinem ersten Roman konnte Schrifsteller Samuel Beauclair durchaus reüssieren. Doch seither steckt er in einer tiefen Schaffenskrise. Sein zweites Werk lässt auf sich warten, der Verleger drängt darauf, endlich neue Seiten übermittelt zu bekommen. Um die Schreibblockade zu überwinden und dem Druck des Gerichtsvollziehers zu entgehen, quartiert Samuel sich und seine schwangere Frau kurzerhand in das Haus seines verstorbenen Vaters im ländlichen Melvile ein. Zwar sorgt auch dieser Schritt nicht dafür, dass die Kreativität sprudelt, doch findet der glücklose Autor Ablenkung in einer zufälligen Begegnung mit dem Geschwisterpaar David und Rachel. Diese suchten per Anzeige einen Hilfsarbeiter für die Renovierung ihres Hauses und fanden den klammen Samuel.

Querschläger

Der US-amerikanische Regisseur, Produzent und Drehbuchschreiber Walter Hill hat vor allem in den späten 1970er und 80er Jahren mit actionreichen Hollywoodfilmen Erfolge gefeiert. Damals führte er Regie bei stilprägenden Streifen wie Nur 48 Stunden oder The Warriors, in den 90ern folgte unter anderem Last Man Standing. Außerdem produzierte er alle Alien-Filme und verantwortete Episoden der Westernserien Deadwood und Broken Trail. Im hohen Alter gibt er nun gewissermaßen sein Comicdebüt, mit einem nie realisierten Drehbuch, das der französische Szenarist Matz zur Comicerzählung Querschläger umfunktioniert hat.

Blue Note

Nach seinem letzten Kampf hat sich Profiboxer Jack Doyle eigentlich aufs Land zurückgezogen. Weg von der Großstadt, den Ruhm und das Geld hinter sich lassend. Doch als sein Promoter Theo anklopft und ihm einen erneuten, diesmal mit Sicherheit sauberen Kampf gegen seinen alten Rivalen schmackhaft macht, zieht es ihn doch wieder zurück in sein früheres Milieu

Die Nacht der lebenden Toten 1 – Vatersünden

Die Nacht der lebenden Toten? Da werden Horrorfans natürlich äußerst hellhörig. Schließlich lautet so auch der Titel des legendären Streifens von George A. Romero, der nicht nur den Zombiefilm in seiner modernen Form, abseits von Voodoo, begründete, sondern auch den Anteil der gezeigten expliziten Gewalt kräftig erhöhte.  Aber Romeros Film war weit mehr als eine reine Schlachtplatte, sondern punktete mit einer expressionistischen Bildsprache und kaum verhohlener Sozialkritik, die er auch in seinen folgenden Genrebeiträgen unter Beweis stellte.

Sherlock Holmes – Crime Alleys

Meisterdetektiv Sherlock Holmes hatte schon mannigfaltige Einsätze, die weit über jene von seinem Erfinder Sir Arthur Conan Doyle erdachten hinausführten. Bis in die Mitte der 1950er Jahre war fast die Hälfte der englischen Bevölkerung davon überzeugt, dass Sherlock Holmes wirklich gelebt hat, knapp 30 Prozent waren gar der Meinung, dass Holmes immer noch lebt. Bis vor einigen Jahren noch kamen Briefe und Postkarten in die Londoner Baker Street, um Holmes um Hilfe zu bitten. Und das, obwohl die Hausnummer 221B dort gar nicht existiert.