Alle Artikel mit dem Schlagwort: Marvel

Elektra 1 – Blutlinien

„Ich weiss, dass du da bist. Deine Rüstung knistert.“ Knistern tut’s im gesamten Comic und das nicht gerade selten. Und dabei leider auf eine ziemlich unangenehme Art. Wie, wenn noch ein Stück Alufolie an der Schoki klebt und man drauf beißt und dann so: ieeeh, eklig! Man fischt das Stück aus dem Mund, macht sich dabei die Finger dreckig, wischt sich die Schokospucke an der Hose ab und kaut weiter auf dem Süßen herum. Und dieser leicht metallene Geschmack, eingebildet oder nicht, er bleibt. Schlechtes Gewissen befällt einen: warum esse ich auch so einen Mist? Apropos …

Moby Dick im Comic – Ein Vergleich ausgewählter Beispiele von 1942 bis heute

Hermann Melvilles Moby Dick ist ein Buch, das schon zahlreiche Adaptionen in Comicform erfahren hat, zuletzt vom Autorenteam Jouvray und Alary,  deren Version 2014 bei Splitter erschienen ist. Seit ich mich durch diese unterschiedlichen Versionen gearbeitet habe, bin ich umso beeindruckter von Jouvrays und Alarys Version, denn es ist alles andere als einfach, dieses Drama visuell aufregend darzustellen und gleichzeitig spannend zu erzählen. Aber wie hat es Philipp S. Neundorf im Comicgate-Interview 2013 zur Frage nach Literatur-Adaptionen einmal schön auf den Punkt gebracht: „Was ich kenne, ist die Lust an einem Stoff, der nicht der eigene ist. […] Man hat einfach manchmal das Gefühl, da will man selber auch mal ran. Das ist ja irgendwo die Grundmotivation, jeden Tag aufs Neue an den Stift zu gehen, um wieder mal eine Figur zu zeichnen: Vielleicht klappt es ja diesmal, den Menschen ganz, ganz neu zu entwerfen.“