Alle Artikel mit dem Schlagwort: Carlsen

Start, start gogo! Crowdfunding von großen Verlagen – eine gute Idee?

Crowdfunding, im Deutschen manchmal auch als „Schwarmfinanzierung“ bezeichnet, hat sich in den letzten fünf Jahren als eine Möglichkeit etabliert, mit der man sich im Internet finanzielle Unterstützung für Projekte aller Art beschaffen kann. Seien es Veranstaltungen, Software, physische Produkte oder Kulturgüter wie Filme oder Musikaufnahmen. Nicht zuletzt für Buchveröffentlichungen, und damit auch Comics, bieten Crowdfunding-Plattformen eine neue Möglichkeit, ein zahlendes Publikum zu finden. Dienste wie Indiegogo, Kickstarter oder Startnext können für so manche Urheber eine Alternative zum klassischen Vertriebsweg über einen Verlag sein.

Die Wächter des Louvre

Einmal im Jahr publiziert das Pariser Musée du Louvre in Kooperation mit dem französischen Verlag Futuropolis einen Comicband, für den sich ein renommierter Künstler mit dem berühmten Museum beschäftigt. So haben u.a. Enki Bilal, Éric Liberge oder Marc-Antoine Mathieu schon Louvre-Alben vorgelegt. Auch die in deutscher Übersetzung erhältlichen Bände Der schielende Hund (Egmont Graphic Novel) von Étienne Davodeau und Einmal durch den Louvre (Reprodukt) von David Prudhomme fallen darunter.

Topcomics 2015 – Unsere Favoriten des letzten Jahres

Wenn das alte Jahr vorbei ist, schauen wir traditionell zurück auf die besten Comics, die wir im vergangenen Jahr gelesen haben. Ein Teil der Comicgate-Autoren hat wieder ganz persönliche Listen mit Lieblingscomics des letzten Jahres zusammengestellt. Hier sind unsere Topcomics 2015 – mal mit, mal ohne Ranking.

Wet Moon 1

Reisen zum Mond sind doch ein alter Hut – wirklich. Texte, Filme und Comics haben uns schon so oft auf die Reise zu unserem kalten Trabanten geschickt, dass es schon einiger Phantasie und Ausdruckskraft bedarf, damit sich die Reise abermals lohnt. Atsushi Kaneko scheint der richtige Kapitän zu sein, sein Manga Wet Moon das geeignete Gefährt. Einsteigen!

Fahrradmod

Aufgemotzte Motorroller aus Italien, elegante Maßanzüge mit schmalen Krawatten, Fishtail-Parkas mit Union Jack und Kokarde und über alledem natürlich: Musik, Musik, Musik. Das sind die Mods, die enthusiastischen Anhänger einer in dieser Form nie dagewesenen Jugendbewegung, die in den 1960er-Jahren in Großbritannien aufkommt, lange bevor sich der erste Punk eine Sicherheitsnadel durchs Ohr steckt.