Vampir & Aspirine
Die CG-Redakteure Benjamin Vogt und Daniel Wüllner haben sich mit den beiden Büchern Vampir und Aspirine beschäftigt und bewerten diese in Form einer Dialog-Rezension.
Die CG-Redakteure Benjamin Vogt und Daniel Wüllner haben sich mit den beiden Büchern Vampir und Aspirine beschäftigt und bewerten diese in Form einer Dialog-Rezension.
Im Sommer 2012 wurde im Zuge der Ermittlungen rund um die rechtsextreme Terrorzelle NSU bekannt, dass zwei Polizisten aus Baden-Württemberg Verbindungen zum rassistischen Geheimbund Ku-Klux-Klan hatten. Auf dieser Nachrichtenmeldung gründet Jan Soeken seinen Comic Friends – der allerdings nichts mit einer Reportage oder einer Dokumention zu tun hat.
Immer wieder kommt es vor, dass Comics veröffentlicht werden, oft sogar für Geld. Wederhake und Frisch wollen diese Entwicklung nicht länger unkommentiert lassen. Heute gelesen: Kinderland von Mawil und Packeis von Simon Schwartz.
Bei Punk ist es ja so, da spielen oder schrammeln viele Bands ihre drei bis fünf Akkorde herunter und man würde denken: alles gleich. Ist es aber nicht. Und das kann tausend Gründe haben, die alle mehr oder weniger subjektiv sind: die Stimme des Sängers, Herkunftsstadt der Band, zu viel beziehungsweise zu wenig Melodie, Live-Performance beschissen beziehungsweise großartig etc. etc.
Das von ihm grafisch umgesetzte Buch Anita war die erste Publikation des avant-verlags, jetzt legte Stefano Ricci im selbigen sein neuestes Werk Die Geschichte des Bären vor, ein in jeder Hinsicht sperriges Leseobjekt. Bereits der schiere Umfang von gut 430 Seiten erschlägt einen beim ersten Durchblättern; die düstere Grundstimmung in feinen Nuancen aus Schwarz und Grau tut ihr Übriges. Kein Zweifel: Ricci hat jede Menge Arbeit und Herzblut in diesen voluminösen Comic gesteckt, der sich ausschließlich aus ganzflächigen Doppelseiten zusammensetzt.