The Quantum Age
Quantum Age ist nach Doctor Star und Sherlock Frankenstein die dritte Auskoppelung aus dem Black-Hammer-Universum Jeff Lemires. Die Handlung spielt hundert Jahre in der Zukunft.
Quantum Age ist nach Doctor Star und Sherlock Frankenstein die dritte Auskoppelung aus dem Black-Hammer-Universum Jeff Lemires. Die Handlung spielt hundert Jahre in der Zukunft.
Vincent Perriot hat mit Negalyod einen aussichtsreichen Beitrag zum Moebius-Lookalike-Wettbewerb eingereicht – zumindest visuell.
Mit zwei Ignatz Awards und einem Eisner Award hat Tillie Walden bereits mit Nachdruck auf sich aufmerksam gemacht. Nach Spinning (2017) und On a Sunbeam (2018) hat sie mit West, West Texas nun bereits ihren dritten Comic vorgelegt. Einer besser als der andere.
Nachdem zuletzt Joe Shuster und Walt Disney mit Comic-Biografien beehrt wurden, erscheint nun die Lebensbeschreibung eines weiteren Comic-Pioniers: Winsor McCay, der in diesem September 150 Jahre alt geworden wäre.
Der große Indienschwindel versteht sich als Fortsetzung des Schelmenromans Das Leben des Abenteurers Don Pablos von Sergovia (in der originalen Printausgabe als Geschichte und Leben des großen Spitzbuben Paul von Segovia erschienen) von Francisco de Quevedo aus dem Jahr 1626. Um den Comic zu verstehen, muss man die Vorlage nicht gelesen haben.
„Auf die Straß‘ gepisst!“ – hallt es noch immer in meinen Ohren nach, wenn ich an den ersten Kontakt mit Woyzeck denke. Damals, ich bestritt gerade mein Schulpraktikum am Schauspielhaus Hannover, führte niemand geringeres als Johann Kresnik Regie, jenes Enfant Terrible, das zuletzt wegen seines rauen Umgangstons in der Kritik stand (damals jedoch gefeiert wurde) und vor kurzem leider von uns ging. Als Erstkontakt mit dem ohnehin sehr direkten Stück sicher prägend. Allen folgenden Inszenierungen, selbst der überaus gelungenen und ähnlich in der Kritik stehenden 2012er Fassung, deren Vergewaltigungsszene einige Schüler angeblich nachhaltig traumatisierte (einige Jahre später saßen diese Schüler ausgerechnet in einem von mir geleiteten Büchner-Seminar und gaben zu Protokoll, vor allem die Eltern seien hier Ursprung des Tugendfurors gewesen – man kennt das) – oder jener Inszenierung mit der Musik von Tom Waits, gelang es nicht, eine ähnlich erdrückende Stimmung zu erzeugen. Um es mit den Worten der Theaterkollegen zu sagen: „Gäbe es eine Pause – die Zuschauer würden nicht in den Saal zurückkehren. Nun macht sich Andreas Eikenroth, nicht nur Comiczeichner, sondern …