Ikon
Nomen est omen: Simon Schwartz ist kein Freund von Farben. Ikon schafft es, die Grauzone zwischen Dichtung und Wahrheit in klarstem Schwarzweiß auszumalen. Sry. Schwartzweiß.
Nomen est omen: Simon Schwartz ist kein Freund von Farben. Ikon schafft es, die Grauzone zwischen Dichtung und Wahrheit in klarstem Schwarzweiß auszumalen. Sry. Schwartzweiß.
Blame! beginnt wie Tolkiens Herr der Ringe, fährt fort wie James Camerons Avatar, endet aber wie Lou Reed auf Manga.
Roland-Emmerich-Alarm: Pompöse Bilder, Technische Brillanz, diskursive Zurückhaltung – Bec und Raffaele bewegen sich mit Olympus Mons auf vertrautem Terrain.
Der 18. Internationale Comic-Salon Erlangen ist Geschichte, und er wird vermutlich noch lange als „der mit den Zelten“ in Erinnerung bleiben, denn diesmal war vieles anders. Man rückte vom Kongresszentrum, das gerade saniert wird, mitten ins Zentrum der Altstadt, wo eigens Zelte aufgebaut wurden. Drumherum öffneten Erlangens Institutionen wie Theater, die Uni, die Stadtbibliothek oder Museen ihre Pforten für diverse Programmpunkte des Salons. Wir lassen die vier Tage noch einmal Revue passieren, wie gewohnt in Form eines Alphabets, in dem wir unsere ganz subjektiven Eindrücke vom Festival wiedergeben. Hier sind die Erinnerungen, Beobachtungen und Anekdoten der anwesenden Comicgate-Autoren:
Scott McCloud („web-native comics at its best“) und Joscha Sauer („ein bisschen verknallt“) lieben When I am King. Ich bin nicht Scott McCloud. Ich bin nicht Joscha Sauer. Kann ich diesen Comic dennoch mögen?
Geheimgesellschaften streiten um die Weltherrschaft: mit der Raffinesse von Monsanto, aber dem glücklosen Händchen eines VW-Managers. Gut, dass sich einer den strauchelnden Verschwörern in den Weg stellt. Band 4 der Gesamtausgabe von Capricorn ist erschienen.