Alle Artikel mit dem Schlagwort: Science-Fiction

Terminator – Die Erlösung: Die letzte Schlacht

Als im Jahr 2009 der vierte Terminator-Film, Terminator – Die Erlösung, in die Kinos kam, sollte er eigentlich den Auftakt einer neuen Trilogie markieren. Immerhin hat man die Handlung, anders als bei den Vorgängern, hauptsächlich in die Zukunft verlagert, wo ein von Christian Bale verkörperter John Connor die Rebellion gegen die Maschinen anführte. Aus der Trilogie wurde bekanntlich nichts, stattdessen steht Terminator: Genisys in den Startlöchern, der eine neue filmische Richtung einschlägt (aber dafür erneut Arnold Schwarzenegger in seiner Paraderolle zeigt). „Die Erlösung“ fand unterdes seine direkte Fortsetzung in Form einer zwölfteiligen Comicserie, die in den USA von Dark Horse publiziert wurde.

The Wake

Meeresbiologin Dr. Lee Archer wird als Beraterin auf eine Unterwasserstation gelockt. Dort befindet sich bereits ein Expertenteam, dessen Aufgabe es ist, eine einmalige Entdeckung zu erforschen. Tatsächlich ist der auftraggebenden Bohrfirma zufälligerweise ein bislang unbekanntes, intelligentes Fischwesen ins Netz gegangen. Doch schnell stellt sich die Frage, ob es nicht die Menschen sind, die tief unter dem Meeresspiegel in der Falle sitzen.

Die Farbe der Luft

Die Wahrheit ist: die Welt war und ist und bleibt wohl für alle Zeiten undurchdringlich. Alle, die etwas anderes behaupten, lügen. Natürlich machen diese Lügen Spaß. Sie ermöglichen uns vermeintliche Strukturen zu erkennen (wo keine sind) und dem Ganzen so etwas wie einen Sinn abzugewinnen (wo keiner ist). Das fängt schon bei der Akademisierung von Wissen oder der Historisierung von Zeit an, aber es geht natürlich auch weitaus banaler. Zum Beispiel mit Shakespeare-Dramen. Oder, um post-modern zu bleiben, mit Superhelden-Comics und Popcorn-Blockbustern, sowie mit der gerade wuchernden Maximalisierung aus beiden, dem Superhelden-Blockbuster. Man maximiert darin nichts anderes als Lügen, und das bis zum Exzess. Es gibt da alles in Hochprozentig: gut, böse, Erkenntnis, Kampf, Sieg/Niederlage, und weitere statische, sich klar voneinander abgrenzende … Dinge. Diese lösen beim Zuschauen entweder maximalen Spaß aus oder führen, wie nach einem Überkopf-Schleuderspektakel auf dem Jahrmarkt, zum Erbrechen. Die Lügen, sie schmecken nicht immer.

Winterwelt (Classic)

Ende der 1980er Jahre tat sich der US-amerikanische Autor Chuck Dixon mit dem argentinischen Zeichner Jorge Zaffino zusammen, um für den Verlag Eclipse Comics die postapokalyptische Miniserie Winterwelt zu realisieren. Bis heute gilt diese als eine der gelungensten Versuche, eine in sich geschlossene Comic-Dystopie umzusetzen. Grund genug für Cross Cult also, den klassischen Stoff neu aufzulegen. Erstmals in deutscher Sprache kommt in diesem Zuge auch der direkte Nachfolger Wintersee zum Abdruck.

Gigantomachie

Das Wort „Gigantomachie“ bezeichnet normalerweise die Gigantenschlacht der griechischen Götter. Kentarō Miura, der dieses für den Titel seines Mangas heranzog, ist vor allen Dingen für sein Langzeitprojekt, die Fantasy-Saga Berserk, bekannt. Jetzt legte der japanische Künstler einen nicht minder fantasievollen Einzelband vor. Ein in mehrfacher Hinsicht verstörendes Werk …