Alle Artikel mit dem Schlagwort: Science-Fiction

The Wake

Meeresbiologin Dr. Lee Archer wird als Beraterin auf eine Unterwasserstation gelockt. Dort befindet sich bereits ein Expertenteam, dessen Aufgabe es ist, eine einmalige Entdeckung zu erforschen. Tatsächlich ist der auftraggebenden Bohrfirma zufälligerweise ein bislang unbekanntes, intelligentes Fischwesen ins Netz gegangen. Doch schnell stellt sich die Frage, ob es nicht die Menschen sind, die tief unter dem Meeresspiegel in der Falle sitzen.

Die Farbe der Luft

Die Wahrheit ist: die Welt war und ist und bleibt wohl für alle Zeiten undurchdringlich. Alle, die etwas anderes behaupten, lügen. Natürlich machen diese Lügen Spaß. Sie ermöglichen uns vermeintliche Strukturen zu erkennen (wo keine sind) und dem Ganzen so etwas wie einen Sinn abzugewinnen (wo keiner ist). Das fängt schon bei der Akademisierung von Wissen oder der Historisierung von Zeit an, aber es geht natürlich auch weitaus banaler. Zum Beispiel mit Shakespeare-Dramen. Oder, um post-modern zu bleiben, mit Superhelden-Comics und Popcorn-Blockbustern, sowie mit der gerade wuchernden Maximalisierung aus beiden, dem Superhelden-Blockbuster. Man maximiert darin nichts anderes als Lügen, und das bis zum Exzess. Es gibt da alles in Hochprozentig: gut, böse, Erkenntnis, Kampf, Sieg/Niederlage, und weitere statische, sich klar voneinander abgrenzende … Dinge. Diese lösen beim Zuschauen entweder maximalen Spaß aus oder führen, wie nach einem Überkopf-Schleuderspektakel auf dem Jahrmarkt, zum Erbrechen. Die Lügen, sie schmecken nicht immer.

Winterwelt (Classic)

Ende der 1980er Jahre tat sich der US-amerikanische Autor Chuck Dixon mit dem argentinischen Zeichner Jorge Zaffino zusammen, um für den Verlag Eclipse Comics die postapokalyptische Miniserie Winterwelt zu realisieren. Bis heute gilt diese als eine der gelungensten Versuche, eine in sich geschlossene Comic-Dystopie umzusetzen. Grund genug für Cross Cult also, den klassischen Stoff neu aufzulegen. Erstmals in deutscher Sprache kommt in diesem Zuge auch der direkte Nachfolger Wintersee zum Abdruck.

Gigantomachie

Das Wort „Gigantomachie“ bezeichnet normalerweise die Gigantenschlacht der griechischen Götter. Kentarō Miura, der dieses für den Titel seines Mangas heranzog, ist vor allen Dingen für sein Langzeitprojekt, die Fantasy-Saga Berserk, bekannt. Jetzt legte der japanische Künstler einen nicht minder fantasievollen Einzelband vor. Ein in mehrfacher Hinsicht verstörendes Werk …

Bob Marone 1 – Der weiße Dinosaurier

In den 1950er Jahren erschuf der belgische Schriftsteller Charles-Henri-Jean Dewisme unter dem Pseudonym Henri Vernes die Figur Bob Morane, einen ehemaligen Airforce-Piloten, der als Agent der Zeitpatrouille Abenteuer erlebt. Diesem zur Seite steht sein bester Kumpel, der Flugzeugmechaniker Bill Ballantine. Bis heute wird die Reihe um Bob Morane fortgeführt und bringt es in Frankreich auf unzählige Romane, so dass Vernes Schöpfung dort seit Jahrzehnten bekannt bei Jung und Alt ist. Neben einer TV-Serie und einer Zeichentrickreihe entstand so ab dem Jahr 1959 auch eine Comicadaption, die in Deutschland aktuell auszugsweise von Epsilon veröffentlicht wird.