Alle Artikel mit dem Schlagwort: okay (4-6 Punkte)

Eine außergewöhnliche Reise

Viele Jahre haben die Cousins Noémie und Emilien im Internat gelebt, weil ihre Eltern nicht genügend Zeit für ihre Erziehung aufbringen konnten. Umso erstaunlicher, als Noémies Familie die beiden Kinder nach sieben Jahren zu sich auf ihr stattliches Anwesen einlädt. Schnell wird klar, dass dort eine Verschwörung abläuft: Offenbar wurde Emiliens Vater entführt, als er am Jules-Verne-Wettbewerb für Erfinder mit einem innovativen Fahrzeug teilnehmen wollte. Zusammen mit ehemaligen Kollegen des Vaters begeben sich die Kinder auf den Weg von Großbritannien nach Paris, um den mysteriösen Geldgeber im Hintergrund aufzuspüren, den sie als Drahtzieher der Entführung vermuten.

Kalimbo 1

Ein kindgerechtes, tierisches Abenteuer in der afrikanischen Savanne? Und ein Löwe ist mit von der Partie? So sehr man sich auch dagegen sträubt: Selbst über 20 Jahre nachdem Disneys Der König der Löwen die Kinoleinwände beherrschte, kommt man bei einer derartigen Comicveröffentlichung nicht umhin, an den Rekorde sprengenden Animationsfilm zu denken, der sich unauslöschlich ins popkulturelle Gedächtnis eingebrannt hat.

Hier

1989 erschien in Art Spiegelmans innovativer Comicanthologie RAW ein Beitrag von Richard McGuire, der für viel Aufsehen sorgte. Der sechsseitige Kurzcomic Here brach mit der traditionellen Grammatik des Comics, nach der jedes einzelne Panel ein eingefrorener Moment in der Zeit ist und von einem Panel zum nächsten stets ein gewisses Maß an Zeit vergeht. Here arbeitete dagegen mit vielen ineinander verschachtelten Panels, die ein und denselben Ort zu jeweils ganz unterschiedlichen Zeiten zeigten. McGuire spannte einen Bogen von der Urzeit bis zum Jahr 2033, blieb dabei aber mit der „Kamera“ immer am selben Fleck und zeigte so, was über einen langen Zeitraum an diesem Ort geschehen ist.

Blitzkrieg der Liebe

Bei Punk ist es ja so, da spielen oder schrammeln viele Bands ihre drei bis fünf Akkorde herunter und man würde denken: alles gleich. Ist es aber nicht. Und das kann tausend Gründe haben, die alle mehr oder weniger subjektiv sind: die Stimme des Sängers, Herkunftsstadt der Band, zu viel beziehungsweise zu wenig Melodie, Live-Performance beschissen beziehungsweise großartig etc. etc.