Alle Artikel mit dem Schlagwort: fantastisch (9-10 Punkte)

Das Nest – Gesamtausgabe 1

Québec, vor hundert Jahren: die junge Witwe Marie führt nach dem Tod ihres Mannes dessen Kramladen in Nôtre Dame am See weiter, dem titelgebenden Nest. Das Dorf besteht aus ein paar Holzhäusern, ein paar rumpeligen Feldwegen und einem Platz aus festgestampfter Erde, soweit das Auge reicht eingerahmt von Wald, Wiesen und Wasser. Es gibt eine Kirche und einen Saloon, und in der großen Scheune kann getanzt werden. Marie besitzt den einzigen Laden, das einzige Telefon und den einzigen Laster im Ort und will eigentlich zurück in die Stadt. Aber sie kann sich weder davon abhalten, den verschrobenen anderen Dorfbewohnern zu helfen, noch davon, sich in den geheimnisvollen und kultivierten Ex-Soldaten Serge zu vergucken. Währenddessen freundet sich der neue junge Pfarrer mit dem atheistischen Kauz Noel an, ein Hund mit einer Katze, die schwangere Frau eines Flößers wartet seit über einem halben Jahr auf dessen Rückkehr, und die Jahreszeiten haben den beschaulichen Fleck immer im Griff.

Superman Smashes the Klan (US)

Lucky Luke war nicht der einzige Comicheld, der 2020 eine Begegnung mit dem Ku-Klux-Klan hatte. Auch Superman bekommt es in Superman Smashes the Klan mit der Rassistenvereinigung zu tun. Erschienen ist die Story als abgeschlossene „DC Graphic Novel for Young Adults“ und reiht sich nahtlos ein in eine Reihe bemerkenswerter Comic-Erzählungen, die alten Figuren frischen Wind einhaucht.

Rocky Beach

Rocky Beach ist auch nicht mehr das, was es mal war. Vor 20 Jahren noch haben hier die drei jungendlichen Detektive Justus, Peter und Bob die schönsten Kriminalfälle gelöst, heute ist es ein ödes Nest, in dem man nachts besser nicht alleine auf die Straße geht. Auf dem ehemaligen Schrottplatz vom alten Titus Jonas, auf dem die drei Detektive in einem Wohnwagen ihre Zentrale hatten, hat sich längst eine Drogengang eingerichtet und trotzdem trägt die Polizeipräsenz nicht dazu bei, dass man sich sicher fühlt. Zu Fuß auf der Straße unterwegs zu sein, kann bereits ausreichen, um verdächtig auszusehen.