Batman – Pennyworth R.I.P.

Warum Neil Gaiman und Grant Morrison weniger mit diesem Band zu tun haben als Tom King und Eduardo Risso. Und warum das nicht schlimm ist. Ob Batman – Pennyworth R.I.P. wohl jeden Penny wert ist?
Warum Neil Gaiman und Grant Morrison weniger mit diesem Band zu tun haben als Tom King und Eduardo Risso. Und warum das nicht schlimm ist. Ob Batman – Pennyworth R.I.P. wohl jeden Penny wert ist?
Das neue DC-Imprint Black Label hat sich dem Ziel verschrieben, außerhalb des Continuity-Gebots der Hauptserien sehr eigenständige Publikationen zu ermöglichen. Zwei deutsche Veröffentlichungen dieses Sommers, Sean Murphys Der Fluch des Weißen Ritters und Tom Taylors Der Zombie-Virus, zeigen die Spannbreite dessen, was als black gelabelt wird.
Als Dark Knight gehört es zum guten Ton, einigermaßen ’noir‘ zu sein; in dieser farblosen Neuauflage von Brian Augustyns Gotham by Gaslight strahlt der Dunkle Ritter in tiefer Schwärze.
Neal Adams‘ Batman-Miniserie von 2010-12 wird unter Fans oft als die schlechteste Batman-Story aller Zeiten gescholten. Ist die nun bei Panini neu aufgelegte Odyssee wirklich so grauenhaft oder tatsächlich ein verkanntes Meisterwerk des Zeichengenies?
Mit Todd Phillips‘ Joker ist den Warner-Studios eine sehr rentable Comicverfilmung gelungen, die unbeschwert vom Ballast eines großen Filmuniversums und vergleichsweise kostengünstig realisiert werden konnte. Zwar wurde bei den DC-Filmen schon des Öfteren auf andere Akzente gesetzt als bei Marvel, aber so richtig in Tritt gekommen ist man bisher doch eher nicht. Stattdessen bewegte man sich unentschlossen zwischen düsteren Filmen wie The Dark Knight auf der einen und einem an Marvel orientiertem Shared-Universe-Ansatz auf der anderen Seite, was bei Filmen wie Patty Jenkins‘ Wonder Woman und Zakk Snyders Batman v Superman: Dawn of Justice ja auch durchaus seinen Reiz hatte.
In der Kolumne „Währenddessen …“ zeigt die Comicgate-Redaktion, was sie sich diese Woche so zu Gemüte geführt hat.