Alle Artikel in: Berichte & Interviews

Von Zeitreisen und Nornen: Interview mit Erik

Zehn Jahre arbeitete Zeichner und Autor Frank Erik Weißmüller (Künstlername Erik) an seiner epischen Zeitreisegeschichte Deae ex machina. Vierhundert Seiten lang verfolgten die Leser die Pläne der drei Schicksalsgöttinnen Urd, Skuld und Verdandi, deren Geschichte Ende 2018 mit dem fünften Band der Reihe endete. Wir haben Erik zu diesem Anlass ein wenig über die Entstehungsgeschichte seiner Serie befragt und er beantwortet die großen Fragen über schlecht beschriftete Schicksalsstäbe, geplante Enden und ob Geschichte eine Moral hat.

Gewaltlose Heldinnen und heldenhafte Alter Egos – Interview mit Ines Korth und Sarah Burrini

Auf dem diesjährigen Comic-Salon Erlangen haben sich Sarah Burrini und Ines Korth bereit erklärt, mit Jan-Niklas Bersenkowitsch ein wenig über ihre Projekte Nerd Girl und Massu Schmiedstochter zu plaudern. Beide Comics haben ihren Ursprung im Web und sind im Sommer als gedruckte Bände erschienen. Im Gespräch ging es um Themen wie Arbeitsteilung, Lieblingsszenen und wie schwer es ist, sich als Autorin von den eigenen Figuren zu lösen.

„Der mit den Zelten“: Das Messe-ABC zum Comic-Salon 2018

Der 18. Internationale Comic-Salon Erlangen ist Geschichte, und er wird vermutlich noch lange als „der mit den Zelten“ in Erinnerung bleiben, denn diesmal war vieles anders. Man rückte vom Kongresszentrum, das gerade saniert wird, mitten ins Zentrum der Altstadt, wo eigens Zelte aufgebaut wurden. Drumherum öffneten Erlangens Institutionen wie Theater, die Uni, die Stadtbibliothek oder Museen ihre Pforten für diverse Programmpunkte des Salons. Wir lassen die vier Tage noch einmal Revue passieren, wie gewohnt in Form eines Alphabets, in dem wir unsere ganz subjektiven Eindrücke vom Festival wiedergeben. Hier sind die Erinnerungen, Beobachtungen und Anekdoten der anwesenden Comicgate-Autoren:

Erlangen-Tagebuch 2018, Tag 1

Willkommen im Comic-Salon-Zeltlager. Das Wetter spielt mit und liefert besten Sonnenschein, der minimal über Komforttemperatur liegt. Da die sonst verwendete Heinrich-Lades-Halle nicht zur Verfügung steht, sind die Verlage, Zeichner und Händler dieses Mal in drei großen Zelten untergebracht. Auch sonst fühlt sich dieses Erlangen irgendwie anders an. In Summe kann man wohl sagen …. noch besser als sonst.