Beobachtungen aus der letzten Reihe
Neil Gaimans Beobachtungen aus der letzten Reihe. Alternativtitel: Meine gesammelte Vorwort- und Vortragsprosa auf 570 Seiten. Oder: Einkaufen mit Pathos: Eine Shopping-Liste mit Nebensätzen.
Neil Gaimans Beobachtungen aus der letzten Reihe. Alternativtitel: Meine gesammelte Vorwort- und Vortragsprosa auf 570 Seiten. Oder: Einkaufen mit Pathos: Eine Shopping-Liste mit Nebensätzen.
„Wenn deine Bilder nicht gut sind, warst du nicht nah genug dran.“ Robert Capa Mit diesem Zitat beginnt Florent Silloray seine grafische Biografie über den Kriegsfotografen Robert Capa (1913-1954). Damit gibt er sich den Maßstab für seinen Comic in gewisser Weise selbst vor, schließlich erzählt er seine Geschichte in Bildern. Es stellt sich also unweigerlich die Frage, inwieweit es Silloray gelungen ist, die entscheidenden Momente aus Capas Leben wiederzugeben. Um die Antwort vorwegzunehmen: Leider war Silloray nicht nah genug dran!
Die Welt liegt in Scherben, aber eine Lack-Metall-und-Leder-Einsatztruppe ist zur Stelle, um den Planeten zu retten, und ich frage mich: Hätte Ernst Jünger diesen Comic gern gelesen?
Rund um die Halbinsel Neufcolline verschwindet das Wasser, mit ihm die Fische und zu allem Überfluss auch noch die besten Seefahrer. Was ist da los? Dieses Rätsel zu lösen schickt sich Clé an, die Tochter eines verschollenen Seefahrers. Es verspricht, abenteuerlich zu werden.
Homanns Heringssalat (mit Rote Bete) wird bei Penny als Berida-Heringssalat (auch mit Rote Bete) verkauft. Christophe Bec verkauft seinen Storysalat auch mehrfach, mal mit Dinos, jetzt mit gigantischen Urzeitheringen.
Roland-Emmerich-Alarm: Pompöse Bilder, Technische Brillanz, diskursive Zurückhaltung – Bec und Raffaele bewegen sich mit Olympus Mons auf vertrautem Terrain.