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Nicht nur Conan: Robert E. Howards „Dark Agnes“ in den Comics

Der Texaner Robert E. Howard (1906 – 1936) ist vor allem durch seine Figur Conan bekannt geworden, von der es seit 1971 zahlreiche Comicserien gab, zunächst bei Marvel-Comics, später bei Dark Horse, zuletzt, und noch aktuell, bei Titan. Immer wieder gab es aber auch Adaptionen anderer Figuren aus Howards Feder. Dark Agnes*, eine Schwertkämpferin aus dem Frankreich des 16. Jahrhunderts, ist dabei eine der interessantesten Figuren aus Howards Werk – doch bekommt sie nur selten die Geschichten, die sie verdient. Es folgt ein Überblick über die wichtigsten Dark Agnes-Stories. Mit dabei sind die Arbeiten von Robert E. Howard sowie beachtenswerte Beiträge von Francesco Francavilla, Becky Cloonan, Jim Zub, Jonas Scharf und vielen mehr.

Conan, der Cimmerier 1 und 2

Wenn man sich der Figur Conan auf respektvolle Weise annähern möchte, gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste besteht darin, die Geschichten von Robert E. Howard zu adaptieren. Die zweite Herangehensweise ist, Robert E. Howard ebenfalls zu adaptieren, darüber hinaus aber die vielen biografischen Lücken des Barbaren zu ergänzen – möglichst im Sinne Howards – und so eine große epische Erzählung entstehen zu lassen. Der zweite Ansatz ist umstritten, tatsächlich jedoch die meiste Zeit Usus gewesen. Nimmt man ein altes Conan-Taschenbuch des Heyne-Verlags zur Hand, so bekommt man vor jeder Geschichte, die im Regelfall 20 bis 60 Seiten umfasst, eine kleine biografische Einordnung des Geschehens, so dass man bald lückenlos darüber aufgeklärt ist, in welchem Alter sich Conan an welchen Orten befand. Auf diese Weise konnten Epigonen wie Lin Carter und L. Sprague de Camp mühelos an entsprechenden Bausteinen des Epos andocken und die Erzählung nach Lust und Laune weiterspinnen.