Alle Artikel mit dem Schlagwort: Carlsen

Vatermilch

Rufus Himmelstoß – fortan „der coole Hund“ genannt – weiß, wie man die Menschen einwickelt. Tagsüber beglückt er einsame Hausfrauen als Vertreter einer Markisenfirma, abends vermehrt er sein Geld beim Poker und prahlt mit seinen Affären. Um skrupellose Summen wird da gezockt. Mit einem Full House will der coole Hund seinem Spezl mal eben 3000 DM aus der Tasche leiern, der aber hat vier Damen, worauf dem coolen Hund das Gesicht runterfällt. Zahlen? Kann er nicht. Anschnorren muss er seinen Kumpel und um Zahlungsaufschub betteln. Das ist aber gar nicht cool.

Ein Jahr ohne Cthulhu

1984, das Orwell-Jahr, ein bunter Herbst, irgendwo in der französischen Provinz: Die beiden jugendlichen Nichtsnutze Samuel und Henri stehen vor ihrem letzten Schuljahr und damit, eigentlich, vor einem Jahr ohne Blödsinn, und vor allem ohne ihr Pen-and-Paper-Rollenspiel Call of Cthulhu, das sie gerne mit der Außenseiterin Marie bekifft auf dem örtlichen Friedhof spielen.

Alan C. Wilder 1 – Die Brücke der toten Hunde

Der junge Alan C. Wilder kann Geister sehen und Karate. Bei seinem ersten Fall als übersinnlicher Ermittler in sechster Generation kommt er einem gierigen Geist auf die Spur, der lebende Tiere und Menschen heimsucht, um sich seine Unsterblichkeit zu sichern. Ohne die Hilfe seines aufgeräumten toten Vaters und des Affen auf seiner Schulter sähe Alan vermutlich schnell ganz schön alt aus. Oder zumindest etwas älter.

Raowl 1 – Die Schöne und das Biest

Raowl ist ein hilfsbereites Monster mit dem Temperament eines Berserkers, das in einem Märchenreich voller Getier, Gewalt und Zuckerwattekarotten auf die Liebe einer Prinzessin hofft. Raowl ist gut darin, Prinzessinnen zu retten und ihre Verfolger zu Klump zu hauen, doch gibt es irgendwo auch eine Prinzessin, die ihn annimmt, so ungeschlacht, wie er ist? Oder hätte sein verhasstes Alter Ego Herbert bessere Chancen, ein dümmlicher und hochnäsiger Prinz, in den sich Raowl verwandelt, wenn er niest? Auf der Suche nach Antworten prügelt sich Raowl im vorliegenden ersten Band einer geplanten Albumserie u.a. mit Drachen, Nixen und höflichen Kannibalen herum.

Blake und Mortimer Spezial 1 – Der letzte Pharao

Im Brüsseler Justizpalast werden Wandhieroglyphen entdeckt. Ihre Untersuchung in Anwesenheit von Professor Mortimer entfesselt eine mysteriöse Strahlungsenergie, die u.a. alle Elektrizität im Umkreis ausschaltet. Brüssel wird evakuiert und eingezäunt. Jahre später bittet der gealterte Geheimdienstoffizier Blake seinen früheren Partner Mortimer darum, Brüssel und die mysteriöse Strahlung zu erforschen, bevor das internationale Militär die Stadt aus Sicherheitsgründen in die Luft jagt (auch wenn das vermutlich fürchterliche Kettenreaktionen auslösen wird). Daraufhin erkundet Mortimer mit großen Augen eine veränderte Stadt, überwuchert und überflutet, in der riesige Seeschlangen schwimmen und eigenartige Pflanzen wachsen, und in der Zurückgelassene, Aussteiger und Flüchtlinge neue Technologien ohne Elektrizität und neue Möglichkeiten des luziden Träumens ausprobieren. Vielleicht steckt in Mortimers wiederkehrenden Alpträumen von Pyramiden und Katzengöttinnen ja die Lösung, wie Brüssel gerettet werden kann (und vielleicht sogar die Welt)?

Rembrandt

In diesem Jahr wurde der Todestag des niederländischen Barock-Malers Rembrandt gefeiert – seine Gemälde, Zeichnungen und Radierungen werden auch 350 Jahre nach seinem Ableben allerorts aus- oder vorgestellt. Carlsen hat pünktlich zur Gedenkparty den biografischen Comic  Rembrandt von Typex ins Deutsche übertragen lassen.