Alle Artikel mit dem Schlagwort: All-Ages-Comic

Massu Schmiedstochter

Massus Vater wurde von Schergen des bösen Königs Nagon entführt. Das kleine Mädchen macht sich auf, ihn zu retten. Leider besitzt Massu nur ein Schwert, das sie aber auch nicht zu schwingen weiß. Das hält sie aber nicht davon ab, ihre Reise fortzusetzen. Wenn ihr dabei niemand hilft, dann soll es eben so sein. Massu wird sich von niemanden aufhalten lassen. Sie ahnt nicht, welche Konsequenzen ihre Entscheidung haben wird.

Weltraumkrümel

Mit seinem semiautobiografischen Werk Blankets  aus dem Jahr 2003 verzückte der US-amerikanische Zeichner Craig Thompson Leser und Feuilletons. Der nicht minder umfangreiche und ambitionierte Comic Habibi sorgte in der Folge ebenfalls für viel Aufsehen (darunter aber auch einige kritische Stimmen) und untermauerte den Stellenwert von Thompson als relevanter Künstler und Autor. Sein neues Projekt hört auf den schönen Namen Weltraumkrümel und setzt sich stilistisch wie inhaltlich völlig von den beiden genannten Büchern ab.

Der Ausflug 1: Flaschenpost

In der schwer greifbaren Grauzone zwischen Kindercomic und Kunstcomic bewegt sich die neue Comicbuchserie Der Ausflug vom Autorenduo bachwald (das sind Julian Fiebach und Benjamin Gottwald). Völlig ohne Worte entspinnen die beiden eine recht eingängige, wenn auch weitgehend sinnfreie Erzählung über zwei menschlich dargestellte Vogelwesen, die eine kleine Insel bewohnen und ein recht zufriedenes Leben führen. Außer diesem Pärchen gibt es noch eine freche Möwe, die stets etwas auf Distanz bleibt, aber regelmäßig versucht, den beiden Bewohnern das Essen zu stehlen.

Schwestern

Nach Werken von Sarah Glidden und Schlogger erschien bei Panini nun ein weiterer Hardcover-Autorencomic, der mehr oder weniger weiblich geprägte, authentische Alltagsepisoden erzählt. Wer Daniela Schreiters Schattenspringer mochte, dem werde auch Schwestern gefallen, wirbt der Verlag zum Schluss des Buches und hat damit sicher Recht. Zeichnerisch verbindet beide Comics einiges, aber inhaltlich gibt es doch starke Unterschiede.

Lehmriese lebt!

Als Zeichnerin von Kinderbüchern ist Anke Kuhl bereits eine alte Häsin. Für ihre bisherigen Arbeiten wurde sie sogar mehrfach prämiert, u.a. gewann sie den Deutschen Jugendliteraturpreis. Mit Lehmriese lebt! legt die erfolgreiche Illustratorin nun ihr erstes Comicwerk vor, eine simplifizierte Abwandlung des Golem-Mythos. Und natürlich sind auch bei diesem neuen Buch Kinder die Adressaten.

Eine außergewöhnliche Reise

Viele Jahre haben die Cousins Noémie und Emilien im Internat gelebt, weil ihre Eltern nicht genügend Zeit für ihre Erziehung aufbringen konnten. Umso erstaunlicher, als Noémies Familie die beiden Kinder nach sieben Jahren zu sich auf ihr stattliches Anwesen einlädt. Schnell wird klar, dass dort eine Verschwörung abläuft: Offenbar wurde Emiliens Vater entführt, als er am Jules-Verne-Wettbewerb für Erfinder mit einem innovativen Fahrzeug teilnehmen wollte. Zusammen mit ehemaligen Kollegen des Vaters begeben sich die Kinder auf den Weg von Großbritannien nach Paris, um den mysteriösen Geldgeber im Hintergrund aufzuspüren, den sie als Drahtzieher der Entführung vermuten.