Alle Artikel mit dem Schlagwort: Action

Hellboy und die B.U.A.P. 1956

Die Reihe Hellboy und die B.U.A.P. (im Englischen Hellboy and the B.P.R.D.) begann 2014 als Spinoff des Hellboy-Franchise in Form einer fünfteiligen Miniserie. Die Auftakt-Geschichte drehte sich um Hellboys ersten Einsatz als Agent der Behörde zur Untersuchung und Abwehr Paranormaler Erscheinungen (B.U.A.P.) im Jahr 1952. Alle nachfolgenden Miniserien und Einzelhefte spielten zeitlich immer etwas später, die in diesem Sammelband gebündelte Miniserie im Jahr 1956.

Xerxes

Während Helden allerorts von Krise zu Krise taumeln und die Feuilletons regelmäßig das postheroische Zeitalter ausrufen, in dem für Männlichkeit, Ehre und aufopferungsvolles Todesverlangen kein Platz mehr sei, in dieser Zeit schreibt Frank Miller sein Blut-und-Ehre-Epos von 1998 fort: 300 erhält mit Xerxes eine Fortsetzung.

Silver 1-4

Meisterdiebe sind cool. Das weiß man spätestens seit Filmen wie Der Clou und Ocean’s Eleven. Im Gegensatz zum Profikiller arbeiten fiktive Langfinger gerne in Gruppen, woraus sich eine interessante Gruppendynamik ergibt, die im besten Fall dafür sorgt, dass so eine Gaunertruppe den Leser*innen ans Herz wächst. Vor allem, wenn sie Leute bestiehlt, die es wirklich verdient haben. Die Sterne scheinen also richtig zu stehen, als Fassadenkletterer James Finnigan sich im Jahre 1931 daran macht, den Silberschatz Graf Draculas, hier das Pseudonym eines mongolischen Kriegsherrn, zu stehlen. Sein Team ist gut, der Plan noch besser, was soll schiefgehen?

Battle Royale 1

Zu einem kleine Subgenre der Dystopie hat sich seit ein paar Jahren die immer wieder aufs Neue variierte Erzählung des Todesspiels gemausert, in der sich eine Gruppe Menschen – meist sind es Jugendliche – auf Leben und Tod bekämpfen muss. Einer der bekanntesten Vertreter ist sicher Suzanne Collins‘ Die Tribute von Panem, aber auch Koushun Takamis Battle Royale ist inzwischen ein kleiner Klassiker. Ein Roman, der seit seinem Erscheinen 1999 bereits zwei Filme und eine Adaption als Manga nach sich zog.

Deadly Class: 1987 – Reagan-Jugend

Landet ein Rezensionsexemplar nach der Lektüre wieder auf meinem Lesestapel (oder eher: darunter), ist der Grund meist ganz lapidar, dass ich mir auf den ersten Blick kein klares Urteil bilden konnte bzw. mochte. Die Hoffnung, dass sich dies beim zweiten Lesen ändern könnte, dass irgendwelche imaginierten Scheuklappen abfallen und sich mir auf einmal eine klare Meinung geradezu aufdrängt, wird jedoch meist enttäuscht. Tief im Innern weiß ich das, und der ganze Prozess ist demnach wohl nur ein Akt der Prokrastination, um mich nicht sofort mit einem Comic auseinandersetzen zu müssen, der nicht einfach und bequem in die Kategorien gut/okay/schlecht fallen will, sondern eine differenziertere Meinung verlangt.

Slaine – Morgendämmerung

Es hat schon mehrere Anläufe gegeben, die britische Barbaren-Serie Slaine bei uns bekannt zu machen; der derzeitige Ansatz des neuen Dantes Verlag ist jedoch der erste, der die Serie chronologisch vom ersten Kapitel an startet. Das ist einerseits gewagt, weil die besten Kapitel der Reihe erst mal auf sich warten lassen (– und schlimm wäre es, wenn‘s anders wäre; wer braucht schon eine Serie, die ihre Höhepunkte bereits zum Anfang verbrennt), andererseits ist es vernünftig: Erstens ist der epische Höhepunkt der Reihe, Der Gehörnte Gott, bereits in den 90ern in Deutschland erschienen (Feest Comics) und zweitens wird Chronologie in einer Gesamtausgabe heutzutage von den Lesern geschätzt. Daher stellt sich nur eine Frage: Muss man diese Serie kennen?