Autor: Till Felix

„Der mit den Zelten“: Das Messe-ABC zum Comic-Salon 2018

Der 18. Internationale Comic-Salon Erlangen ist Geschichte, und er wird vermutlich noch lange als „der mit den Zelten“ in Erinnerung bleiben, denn diesmal war vieles anders. Man rückte vom Kongresszentrum, das gerade saniert wird, mitten ins Zentrum der Altstadt, wo eigens Zelte aufgebaut wurden. Drumherum öffneten Erlangens Institutionen wie Theater, die Uni, die Stadtbibliothek oder Museen ihre Pforten für diverse Programmpunkte des Salons. Wir lassen die vier Tage noch einmal Revue passieren, wie gewohnt in Form eines Alphabets, in dem wir unsere ganz subjektiven Eindrücke vom Festival wiedergeben. Hier sind die Erinnerungen, Beobachtungen und Anekdoten der anwesenden Comicgate-Autoren:

No Borders

Cover von No Borders

Wir schreiben das Jahr 2040 n. Chr. Die ganze Welt ist nach einem Terroranschlag im Jahr 2025, der die Geschehnisse von 9/11 in den Schatten stellte, der totalen Überwachung unterworfen. Die ganze Welt? Nein! Eine kleine Organisation von Hackern mit dem Namen „No Borders“ hört nicht auf, für Freiheit und Privatsphäre zu kämpfen. Doch das Leben ist nicht leicht für die Widerstandskämpfer, weswegen einer von ihnen mit Hilfe des Internets durch die Zeit reisen muss, um die Geschichte neu zu schreiben.

Comic-Salon 2016: Das Messe-ABC

Vier Tage war volles Programm in Erlangen, und obwohl wir schon während des Comic-Salons einiges aufgeschrieben haben, ist noch längst nicht alles gesagt. Jetzt lassen wir den Salon noch einmal Revue passieren, und zwar – wie schon in den vergangenen Jahren – in Form eines Alphabets, in dem wir unsere ganz subjektiven Eindrücke von vier Tagen Festival mit einem Überangebot an Comics und Drumherum wiedergeben. Hier sind die Erinnerungen, Beobachtungen und Anekdoten der anwesenden Comicgate-Autoren plus Gastautorin Anja:

Baikonur mon amie

Wer von Sonja Knoll und Michael Rühl bisher noch nie gehört oder gelesen hat, ist beileibe nicht allein, denn mit Baikonur mon amie legen die beiden Ihren Erstling vor. Und damit fallen sie an vielen Stellen über die bekannten Stolperdrähte, die vor allem für diejenigen gespannt sind, die sich nicht vorher an kleinen Geschichten probiert haben. Doch dieser Erstling ist auch ein eindrucksvolles Debüt, das durch Authentizität und Esprit überrascht.

Gay Manga: More and More of You

Der Berliner Verlag Bruno Gmünder übersetzt seit dem letzten Jahr eine Reihe von schwulen Manga ins Englische und bringt sie so auf den westlichen Markt. Wir haben uns einige Titel aus dieser Reihe angesehen und veröffentlichen unsere Besprechungen in loser Folge in den kommenden Tagen. Zum Auftakt diskutieren drei Rezensenten mit unterschiedlichem Background eine Kurzgeschichtensammlung von Takeshi Matsu.