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Währenddessen … (KW 51)

In der Kolumne „Währenddessen …“ zeigt die Comicgate-Redaktion, was sie sich diese Woche so zu Gemüte geführt hat.

Daniel: Wenn man mit Erkältung auf dem Sofa liegt, lässt sich eine Serie schnell mal am Stück gucken. Habe ich mit The OA von und mit Brit Marling gemacht. Bis zum Samstag wusste ich weder von der Serie noch von der Schauspielerin. Doch auf einer Feier am Samstag – auf der ich mir auch die Erkältung eingefangen habe, wurde mir davon erzählt. Von Marlings Film Another Earth und von der spannenden Prämisse der neuen Netflix-Serie: Eine junge Frau (Marling) taucht auf nach sieben Jahren Abwesenheit wieder auf. Wem wird sie von den Ereignissen, die zu ihrem Verschwinden geführt haben, erzählen? Einer ausgewählten Gruppe von fünf verschiedenen Menschen – und den Zuschauern. Alle werden an Marlings Lippen hängen, denn The OA handelt auch vom Geschichtenerzählen. Das merkt man schon an der Tatsache, dass erst 15 Minuten vor dem Ende des Pilots das eigentliche Intro beginnt. The OA bewegt, anders als ich es mir vorgestellt habe. Schaut den Trailer besser nicht an, schaut die Serie!

Brit Marling

Brit Marling – Hauptdarstellerin und Co-Autorin von The OA


Andi
: Im Kino läuft momentan Arrival, eine Art smartes Gegenstück zur Independence Day-Knallerei und ähnlichen Invasion-aus-dem-All-Reißern. Hier liegt das Schicksal der Welt angesichts der Landung außerirdischer Flugobjekte in den Händen einer Linguistin (!) und das Militär ist eher ein Störfaktor. Basierend auf einer Kurzgeschichte von Ted Chiang liefert Regisseur Denis Villeneuve spannendes und zugleich philosophisches Science-Fiction-Kino und findet großartige Bilder für den Kontakt mit einer außerirdischen Kultur! Das lässt für die von ihm gedrehte Blade Runner-Fortsetzung, Blade Runner 2049, schwer hoffen.

Daniel: Nachdem es von Blade Runner 2049 bisher nur ein lustiges Bild vom Dreh gab – das einer Granufink-Werbung ähnelt – kann man nun auch den ersten Teaser Trailer sehen.

Daniel: Mit den acht Folgen von The OA bin ich durch und beginne mit Dirk Gently’s Holistic Detective Agency. Ich kann nicht wirklich ein Urteil zu der Netflix-Adaption von Douglas Adams‘ Romanserie fällen, da ich nur drei Folgen gesehen habe. Lang ist es auch her, dass ich Adams‘ The Long Dark Tea-Time of the Soul gelesen habe. Doch ich weiß, dass Elijah Wood da nicht drin vorkam. Bin mir aber ziemlich sicher, dass die Autoren aus Adams‘ charmantem Detektiv einen Quatsch gemacht haben. Gucke mir das nicht weiter an. Lese jetzt noch mal Douglas Adams‘ Bücher.

Gerne würde ich mehr Serien vorstellen, die nicht von Netflix sind. Aber Amazon Prime und HBO kommen gerade nur schleppend mit guten eigenen Serien nach. Ich warte zum Beispiel lange auf die Fortsetzung von Man in the High Castle und die zweite Folge von The Interestings. Und kann mir jemand sagen, wo ich TBS‘ The Search Party regulär gucken kann?

Was habt ihr diese Woche geschenkt, bekommen und mit euer Familie gemacht Postet eure Bilder, Geschichten und Weihnachtsgeschenke einfach in die Kommentare.