Monate: Januar 2016

Links der Woche 3/16: Fuchs, Luchs, Hase, Pinguin

Die unwürdige Geschichte um den Grand Prix von Angoulême geht weiter. Daneben gibt es diese Woche u.a. ein Sex-Skandälchen aus Tschechien, Medienpädagogik und ganz viel Pow!Boom!Crash! in einem GIF. Die unwürdige Geschichte um den Grand Prix von Angoulême geht weiter. Daneben gibt es diese Woche u.a. ein Sex-Skandälchen aus Tschechien, Medienpädagogik und ganz viel Pow!Boom!Crash! in einem GIF.

Der Trinker

Hans Fallada ist auf Comeback-Tournee! Der 1947 verstorbene Schriftsteller kam 2011 zurück in die Buchhandlungen, 2016 wird er die Leinwände erobern, und der Berliner Comic-Virtuose Jakob Hinrichs hat ihm 2015 ein Denkmal geschaffen, indem er Falladas autobiografischen Roman Der Trinker fulminant ins Bild gesetzt hat. Ein rauschhaftes Lese-Erlebnis. Hans Fallada ist auf Comeback-Tournee! Der 1947 verstorbene Schriftsteller kam 2011 zurück in die Buchhandlungen, 2016 wird er die Leinwände erobern, und der Berliner Comic-Virtuose Jakob Hinrichs hat ihm 2015…

Frankenstein Underground

Die Geschichte von Viktor Frankenstein und dessen künstlich erschaffenem Wesen wurde erstmals in Mary Shelleys berühmten Roman erzählt. Seitdem fasziniert das im Labor gezüchtete „Monster“ die Menschen und dient bis heute als Inspiration für direkte Adaptionen wie für eher freie Interpretationen. Schließlich geht es im Kern um eine Kreatur, deren Existenz die Frage nach der Moral und den Grenzen des menschlichen Forscherdrangs stellt. Ein Thema, das niemals an Aktualität verliert. Die Geschichte von Viktor Frankenstein und dessen künstlich erschaffenem Wesen wurde erstmals in Mary Shelleys berühmten Roman erzählt. Seitdem fasziniert das im Labor gezüchtete „Monster“ die Menschen und dient bis…

Venustransit

Der Mann um die Dreissig ist einer, der stark verunsichert ist. So wie immer, wenn es daran geht eine Schwelle zu übertreten. Mit Dreißig ist das so, dann auch wieder mit Vierzig, Fünfzig und so weiter. Frauen brauchen keinen Mut. Nicht zur Bindung, Karriere, Heirat und schon gar nicht zur Mutterschaft. Sie entscheiden oder lassen die Umstände entscheiden. Natürlich geraten auch sie in Krisen und stehen Ängste aus, aber sie kämpfen oder mogeln (Make-Up!) sich da irgendwie durch und verzichten auf jeglichen heroischen Gestus. Der Mann erfand den Mut, weil er im Grunde lebensmüde und -untüchtig ist. Die Ideengeschichte des Mannes, die sich, das darf man in diesem Zusammenhang ausnahmsweise erwähnen, mit der Ideengeschichte der Menschheit weitgehend deckt, ist ein einziges Aufbegehren gegen das Leben. Es bedarf ständiger Innovationen, Reorganisation und Größenphantasien um es zu ertragen. Der Mut also, dieses Gefühl der Größe und des Wahns, ist ein Destillat männlicher Psyche: wenn es schon unmöglich ist, dann aber mit Verve. Ob das nun sympathisch ist oder nicht, zumindest eignet es sich gut als Storytelling-Material. Vermeintlich. …